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Januar 2015


20150109 JHV Echte Frönde 

Aufzug: Die Nachbargemeinde singt im Nebensaal.

Der unsrige Saal ist zwar klein, weil der kleinere, aber voll. Und dafür geht das erste Fass auf den Wirt. Man dankt, schwitzt, teilt sich die Stühle oder bleibt gleich stehen.

Fritz' Kerze brennt, und jetzt gehts los: 20:13 

Anwesende:
Aktiv: Ingo, Wiffi, Volker, Micha, Mike, Tessi, Onkel Tom, Michi, Leo, Ralf, Stefan, Bernd, Ludger, Peter, Franz-Josef, Jochen

Passiv: Marc K., Schwatti, Manni, Norbert

Gäste: Kai, Ludwig

Entschuldigt: Thommi, Marc Ph., Heinz-Jürgen...
 

Top 1: Begrüßung
Bernd eröffnet die Versammlung und wünscht allen ein gutes Jahr 2015.
Die Raumsituation (kleiner statt großer Saal) sei anders geplant gewesen, aber wir sollen das Beste draus machen. 
Es stellt sich später heraus, dass der Major selbst nebenan gastiert. Und mitverantwortlich für unseren Schwenk in den kleinen Saal ist. ER selbst

  • kommt zu uns rüber (was Ludwig die Hacken zusammenschlagen lässt und ihm die Tränen in die Augen treibt),
  •  bedankt sich für unser Entgegenkommen beim Raumwechseln,
  • verspricht als Entschädigung eine Runde an der Theke,
  • verbringt ein paar nette Minuten bei uns und
  • erklärt dabei Ludwig die Geheimnisse der Zugwege, des perfekten Schwenks auf dem Markt und der neuen Böllerordnung der Stadt Neuss. Letztere besteht neben Ordnung vor allem aus Gebühren, mit denen die Stadt sich sanieren möchte. 

Willkommen an die Passiven Mitglieder und den Gast Kai - vielen bekannt als Tonflötenspieler von der Zugfahrt und Freund der flotten Theke. 

Viele Grüße von Petra an die Runde. 

Vor lauter Grundspannung sichtbar erregt freut Bernd sich trotzdem auf eine energiegeladene Versammlung.
 

Top 2: Jahresrückblick
Bernd eröffnet mit dem Jahresrückblick: 2014 war wie gewohnt freudig und party-launig, aber auch mit schweren Momenten versehen: Der Tod von Fritz war für uns alle plötzlich, schockierend, tragisch, unfassbar. Fritz war gerade auf dem Weg der Besserung, auf der Grill-und-Chill-Rennbahn hatte er noch vor Lust auf Schützenfest gesprüht und war sich sicher, alles wieder mitmachen zu können. Und dann dieses schreckliche Ende. In den vielen Stunden auf den Intensivstation zusammen mit Fritz konnte Bernd merken, dass wir für Fritz ein Stück seiner Familie waren und ihm eine Menge bedeutet haben. Es liegt nun an uns, aus dem schlimmen Ereignis für uns etwas mitzunehmen: Nicht zuletzt, dass wir enger zusammenrücken. Dies war zuletzt schon der Fall: Nicht nur gemeinsam am Krankenbett im Krankenhaus, sondern auch außerhalb und z.B. in der Unterstützung von Petra in diesen schweren Stunden. Jetzt hat der Alltag uns ein Stück wieder eingeholt - und wir dürfen und wollen Fritz nicht vergessen. Es liegt an uns, ihm ein gutes Andenken zu bewahren. Auf der Zugfahrt stand schon ständig ein gefülltes Gläschen für ihn neben der Säule mit dem Grünen. Auch jetzt ist die Kerze mit dabei. 

Weitere Trauerfälle in 2015: Franz-Josef und Schwatti haben beide ihre Väter verloren. 

Wir beginnen die Versammlung daher (für uns erstmalig) mit einer Gedenkminute. 

Wir schwenken nun auf die schönen Momente... 

Dank an Ralf für die tolle Pflege der Homepage, auf der wir prima präsentiert werden und die als hervorragende Referenz zum Nachschlagen dient.
Nachwuchs hat es in 2014 keinen gegeben - aber zusammen mit Peter sind wir in froher Erwartung. Noch schläft er gut...
Runde Geburtstage in 2015: Manni feierte seinen 50., Rolf Kannen seinen 70., Onkel Tom seinen 60, Helmut seinen 50. 

Personalsituation: 

Neuaufnahmen:
    Keine. 

Abgänge:

    Brötchen hat sich abgemeldet. Marc Werner war schwer zu erreichen, wurde aber über Facebook aufgetrieben. Überrascht, dass er noch als Passiver geführt wurde, hat er diesen Status dann auch gleich abgelegt. Mangels finanzieller Mittel verzichten wir auf das Nachfordern von offenen Posten. Die Zugführung hat entschieden, die Forderungen zu streichen.

    Dieter hat gekündigt. Dieser Abgang hat uns dann doch in vielen Gesprächen noch beschäftigt. Auch aus dieser Erfahrung sollten wir lernen. Vor allem der faire, konstruktive Austausch auch über kritische Themen sollte im Vordergrund stehen. Vordergrund ist dabei wörtlich zu verstehen: Weniger Gespräche hintenherum, sondern mehr offen und mit Respekt für einander vorgetragen.  

Ämter:
In der Zugführung hat es in 2014 keine Änderung erfahren - ach nee, doch: Der Feldwebel ist neu!!
Jochen hat die Protokollführung übernommen, wird von Michi vertreten.
Michis zentraler Posten als Geldeintreiber, Blumenwart und Damenbetreuer war einmal mehr der Pivotpunkt für ein gelungenes Schützenfest.
Dank auch an Ralf für die Verwaltung des Kellers.
Wiffi sieht in seiner Betreuung von runden Geburtstagen und sonstigen Sonderprojekten selbst noch Verbesserungspotential, war aber stets bemüht. Die Runde dankt!
Onkel Tom hat erneut das Tafelsilber verwaltet. 

Aktivitäten:
Großer Beliebtheit erfreut sich nach wie vor die Kickerrunde, meist bei Bernd, regelmäßig am ersten Donnerstag eines Monats auch bei Sushi-Ingo.
20-jähriges-Jubiläum der Frönde war ein unaufgeregter, netter Abend mit viel Zuspruch durch die Freunde der Frönde.
Auch die Schützenlust hat gefeiert - hier aber schon das 150jährige. Die zentrale Veranstaltung im Zeughaus war toll - wenn auch nur begrenzt auf die Zugführer als Teilnehmer. War dem Hörensagen nach trotzdem nett. Auch an der Jubiläums-Wallfahrt hat es regen Zuspruch gegeben. Die große Party im September mit Brings hatte gemischte Resonanz - und vor allem kein Bier...
Das große Chill-and-Grill auf der Rennbahn, initiiert und koordiniert von Event-Master-Ralf mit Familien und Anhang war ein toller Erfolg und soll wiederholt werden.
Die Radtour an Christi-Himmelfahrt / Vatertag stand schon unter dem Eindruck des Verlustes von Fritz. Petra lädt uns auch in 2015 ein, einen Abstecher bei ihr zu hause zu machen.
Das diesjährige Zugschießen brachte den strahlenden Wiffi-den-xten als Sieger hervor - eine grandiose Krönung im Wohnheim im Meertal war ein toller Höhepunkt des Jahres.
Oberstehrenabend und Königsehrenabend im Park waren erneut stimmungsvoll. Beim KE waren rund 50 Personen zu Gast, die sich schon auf 2015 freuen...
Löhnungsappell fand zusammen mit der Krönung statt und legte eine individuelle, hoffentlich ausreichende finanzielle Grundlage fürs Schützenfest.
Ebenfalls ein Erfolg war der Bau der "Inklusionsfackel".
Schützenfest wurde mit dem feierlichen Fahnenhissen bei Franz-Josef eingeleitet, unvergessen das rollende Flugzeug für den Transfer zur Kirmes.
Der Schützenlustball glänzte durch eine tolle Party und einem stimmungsvollen Abschluss bei Wiffi.
Das Montagsfrühstück bei Leos Oma war ein echtes Highlight - so soll Kirmes sein.
Das tolle Frühstück bei Wilfried glänzte nicht weniger - und auch dort gab es phantastische Eisduschen.
Unvergessen ist der Dienstagnachmittag auf der Wiese: Catering-Mike hat sich hier selbst übertroffen! Danke!
Die Strafen hielten sich (leider) noch in Grenzen, aber Micha klassifiziert 2014 noch als "Jahr des Zuckerbrotes" ein. Peitsche folgt. (Ralf will die Peitsche gerne sehen...) Ludger macht sich als Zugsau aber auch so schon prima und trägt die Zugsau-Kette inzwischen sogar nachts im Bett.
Aktivitäten in der Wohneinrichtung: Das Sommerfest wurde nicht zuletzt durch die Wiederkehr der runden Quarkbällchen eine runde Veranstaltung. Die Adventsfeier fand in toller Atmosphäre statt - auch dank Schlager-Volker mit seiner Trompete. Die Frage, ob diese Veranstaltung für die Frönde verpflichtend ist, wird mit "freiwillig!" beantwortet. Über die Kosten für die Events sind eh alle beteiligt, wie Bernd betont... Gleichwohl sind natürlich alle eingeladen - im Wohnheim werden wir sehnlichst erwartet.
Petra hat uns zu sich eingeladen und den Frönden in Gedenken an Fritz einen schönen Abend spendiert.
Die nunmehr 13. Zugfahrt ins Sauerthal zeigte (im Gegensatz zur Hänger-Vorrichtung) noch keine Ermüdungserscheinung. Neben Wanderungen und echter körperlicher Ertüchtigung war Altbier eine spannende Neuerung. Die Abrechnung ist noch offen...
Trauriger Jahresabschluss: Der Hamtorkrug schließt dasselbige. Einige Frönde tanzen munter zum Tor hinaus und benötigen hernach einige Stunden, sich wieder zu erholen. Die Frönde glänzen mit der Überreichung einer Collage der Fotos der schönsten Stunden im Krug. Davon gab es ja doch einige - man denke nur an Fritz in voller Schönheit...
Fazit zum Schluß: 2014 war ein gutes Frönde-Jahr!
Damit schließt der Jahresrückblick - zumindest der in Prosa, es folgt der in Zahlen.

Top 3: Kassenbericht durch den Kassenwart
Onkel Toms professionelle Präse besticht durch Details in Schriftgröße 7. 

Highlights: 

    Positiv hervorzuheben sind die deutlich gesunkenen Außenstände. (Dank Inkasso Moskau?)

    Das Sparkonto für die 25-Jahr-Feier füllt sich langsam, aktuell stehen wir bei 820 EUR.

    Das Eigenkapital der Frönde schrumpft von 5 kEUR auf 3 kEUR. So einen dramatischen Rückgang hatten wir noch nie. Aber: So war es geplant! Denn dies steht in direktem Zusammen mit Parties ohne Sparschwein-Aufstellung. Die Jubiläumsparty schlägt mit 2,3 kEUR zu Buche. Bei solchen Kostendimensionen können wir also noch einmal feiern. Und schon - zack! - wäre das Eigenkapital aus den Zeughausparties Ende der neunziger Jahre aufgebraucht... Als wäre es neulich gewesen. Kinder, wie die Zeit vergeht.

    Die Einahmen beliefen sich insgesamt auf ca. 19 kEUR, davon alleine für Kirmes rund 4,4 kEUR. Summe der Ausgaben schon 21 kEUR. Der Umsatz des Zuges ist also nach wie vor enorm und erfordert zur Steuerung einen Top-Einsatz des Kassenwartes!

    Sonderinfo zur Zugfahrt: Die Fahrt kostet pro Tag rund 40 EUR. Mit 80 EUR am Wochenende bietet die Fahrt erneut ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Mit nur wenigen Buchungen bringen wir nunmehr auch das Jahr 2013 fiskalisch zu Ende.

    Es fällt auf, dass ein zeitnahes Einreichen von Quittungen nicht unbedingt zu den höchsten Tugenden der Frönde gehört.  

Auf Folie 9 von 52 endet die hervorragende Präsentation überraschend - aber zur und mit der vollsten Zufriedenheit aller. Die Frönde sind sich einig, dass die Dauer-Leistung des Kassenwartes auch in diesem Jahr nicht hoch genug bewertet werden kann.
Bericht des Kassenprüfers Tessi: Alles bestens - die Buchführung war ordentlich, korrekt und vollständig. Die Prüfung wurde erfolgreich und sogar schon wenige Minuten vor Beginn der Versammlung beendet.
Der Kassenprüfer empfiehlt die Entlastung des Kassenwartes. Die Entlastung wird einstimmig bestätigt.
Erster Höhepunkt des Abends: Wahl eines neuen Schatzmeisters für 2015. Allgemeiner Vorschlag. Wiederwahl des alten Schatzmeisters! Bernd bestätigt, dass in den letzten Tagen keine weiteren Bewerbungen eingegangen.
Die Versammlung stimmt in Rekordzeit für Thomas, der hoch erfreut für ein weiteres Jahr annimmt.
Damit ist die Kuh des Abends vom Eis. 

Top 4: Entlastung der Zugführung
Ludger hat sich schon das ganze Jahr darauf gefreut, das wichtige Amt der Versammlungsleiters zu übernehmen und auf freundliches Drängen von Bernd nimmt er denn die Wahl dazu auch an. 

Micha: Der Feldwebel wird einstimmig entlastet. (Enthaltung: Micha) 

Volker: Volker möchte das Amt kein weiteres Jahr übernehmen und bedankt sich herzlich für das ihm in all den Jahren entgegen gebrachte Vertrauen. (Die Frönde lehnen die Annahme, dass es sich damals bei seiner Wahl um ein "Gnadenbrot" gehandelt habe, vehement ab.) Sein Rücktritt habe nichts mit den zunehmenden Schwierigkeiten zu tun, während der Umzüge pinkeln zu gehen... Das Problem haben eh alle.
Nein: Sein Amt war so schön, dass auch mal ein Jüngerer antreten sollte. Damit stehe das Amt allen offen - außer Ludwig... Volker möchte sich zukünftig aus der zweiten Reihe heraus mehr auf sein Amt als Zug-Bläser konzentrieren.
Bernd bedankt sich für die tollen Jahre von Volker als Leutnant und seine großartige Unterstützung des gesamten Zuges.Das Jubeln der Menge wird durch den Versammlungsleiter als einstimmige Entlastung gewertet. (Enthaltung: Volker)
Bernd: Auch Bernd wird von der dankbaren Menge begeistert entlastet. (Enthaltung: Bernd) 

Top 5: Neuwahlen der Zugführung 

    Oberleutnant: Einstimmige Wiederwahl von Bernd. (Bernd enthält sich, nimmt an und übernimmt wieder die Versammlungsleitung.)

    Feldwebel: Micha stellt sich gerne der Wiederwahl. Die Menge skandiert Wiederwahl. Diese erfolgt dann auch - natürlich einstimmig. (Micha enthält sich - und nimmt die Wahl gerne an)

    Leutnant:

    Vorschläge: Leo, Michi, Ingo, Ralf, Mike, Wiffi

    Dankende Ablehnungen: alle - außer Leo

    Leo wird einstimmig gewählt (Leo enthält sich) und nimmt die Wahl gerne an.
(Hinweis des Protokollanten: Es hätten Zettel für eine geheime Wahl zur Verfügung gestanden - die Wahl erfolgte gleichwohl offen) 

(Am Rande: Wiederwahl von Michi, Ralf und Jochen in ihren Ämtern. Und auch von Wiffi. Das Missverständnis seiner Majestät, dass es hierbei um die Königswürde als Dauer-Amt gehe, wurde geklärt. Wiffi bleibt Wart für besondere Momente-außer-dem-Königsschuß.) 

Bernd freut sich über den regen Ämterzuspruch. Wenn die Aufgaben des Zuges auf mehrere Schultern verteilt werden, kann die Gemeinschaft nur profitieren. 

Top 6: Zugschießen am 10.01. 
Die Reihen der Meldungen (vergleiche alte Protokoll) lichten sich. Aber noch sechs Kameraden stehen zur Verfügung, treffen sich um 14:00 für eine gute Stunde im Bunker. 

Top 7: Entfernung des Sauerthaler Equipments aus Bernds Keller 
Man trifft sich kurz vor dem Zugschießen am 10.01. 

Top 8: Termine 2015
Jubilare:
Norbert: Wird 70, Schwatti: Wird 50, Ingo und Mike: Werden 40. Und zwar jeweils. 

Angrillen 2015 auf dem Chefarzt-Anwesen

Als Termine stehen noch die Samstage 21. und 28.02. zur Auswahl.

Die Abstimmung ergibt den 21.02. als besten Termin. Anfeuern beginnt um 17:00. Frauen sind zum Einheizen herzlich willkommen.

Die endgültige Orga erfolgt in der Februarversammlung. Es werden schon bunte Vorschläge für Bier-Panschereien gesammelt. 

Zugfahrt 2015
Michi hat noch keine Termine zur Verfügung. Gleichwohl soll es beim Sauerthal bleiben. 

Grill und Chill
Soll wieder stattfinden, Ralf übernimmt die Koordination. Termin noch offen, zeitlich soll das Event früher beginnen. 

Top 9: Verschiedenes
Die Aufgabenliste macht wieder die Runde. 

Peter möchte in den passiven Status wechseln: Wegen der anstehenden Vaterschaft, zeitlicher Engpässe und weiterer persönlicher Nebenbedingungen möchte er bei den Frönden für ein paar Tage kürzer treten. 

Heinz-Jürgen möchte in den passiven Status wechseln. Der Vorschlag, ihm die schon an anderer Stelle geübte Sondervariante mit reinem Basis-Beitrag (10 EUR p.a.) anzubieten, wird einstimmig angenommen. 

Ende der Versammlung bereits um 22:13 mit allgemeinen Jubel-Rufen zu einer einmal mehr gelungenen JHVS. Es gibt sogar Beifall. Wir freuen uns auf 2015!