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Januar 2017



20170120 Jahreshauptversammlung Echte Frönde

 

Anwesend: Gerd, Marc K., Kai, Stefan I, Leo, Micha, Volker, Thommi, Pelle, Schwatti, Nobert, Bernd, Ralf, Ingo, Onkel Tom, Franz-Josef König, Ludwig, Stefan II, Mike, Jochen

 Nicht dabei: Michi (von wegen Skifahren und so). Tessi (entschuldigt). Ludger. Andreas. Marc Ph.

 Beginn: 20:07

Bernd begrüßt die Anwesenden, vor allem die beiden passiven Mitglieder Pelle und Schwatti. Große Freude auch über die Anwesenheit von Thommi! Extra für uns angereist! Szenenapplaus.

Es ist mittlerweile die 24. JHVS der EF. Respekt... die 25 kommt näher! Inzwischen ist es auch schon Bernds 9. JHVS als Olt und nach wie vor ist er vor Vorfreude ganz kribbelig. Dass es dem Rest auch so geht, zeigt die große Beteiligung heute Abend. Wir sind nach wie vor eine lebendige, aktive Gemeinschaft und demonstrieren großen Zusammenhalt.

Dazu haben auch die Neuaufnahmen der letzten Jahre beigetragen - die halten uns jung und verhindern vorzeitiges Verkrusten. Die Sterne stehen gut, dass es heute noch einen weiteren neuen Impuls geben wird. 

Dass wir nicht in Selbstgefälligkeit erstarren, dazu trägt auch bei, dass die Gemeinschaft auf vielen Schultern ruht. Viele machen mit, viel passiert... Davor verneigt Bernd sich und dankt allen, die dazu beigetragen haben. 

Großes Dankeschön auch an seine Kameraden der Zugführung, die Bernd prima unterstützt haben und im Hintergrund unschätzbare Arbeit leisten. Z.B. die tolle Weihnachtspost, die von Micha erstellt und Leo getextet und beiden noch verteilt wurde. 

Trauriges Ereignis des letzten Jahres war der Tod von Heinz-Jürgen, der viel zu jung verstorben ist. Der Verlust unseres lieben Freundes platzte mitten in die Vorbereitungen der letzten Kirmes. Bis zu letzt hatte Heinzi engen Kontakt zu uns gehalten. Stets hatte er gehofft, dass er noch einmal mit über den Markt marschieren könnte. Es war ihm nicht vergönnt. Aber dass wir heute auf so einem guten Fundament stehen, ist mit sein Verdienst.

(Das Gedenken an Heinz-Jürgen auf der Weihnachtskarte hat uns großen Respekt eingebracht - viele Grüße von Alfred an seine Frönde.)

Auch der Verlust von Tessis Vater war zu betrauern, wie auch der Tod unseres Caterers. In Erinnerung an diese Kameraden und nicht zu vergessen unseren Fritz halten wir kurz inne. 

Und jetzt kriegen wir wieder die Kurve zu den schönen Dingen des Lebens. 

Es folgt Bernds traditionsreicher Rückblick. Er beginnt mit Jochen und bedankt sich für die Protokollführung.

 

Ein schönes Ereignis war, dass wir 2016 endlich mal wieder Frönde-Nachwuchs hatten: Stefan II ist stolzer Vater. Herzlichen Glückwunsch! 

Peter und Magda haben kirchlich geheiratet. Hurra! 

Runde Geburtstage gab es auch - wieder ist Stefan II zu nennen, der immerhin schon 30 geworden ist. Tessi ist fröhliche 50 geworden, gefeiert auf einer tollen Party. Danke hierfür nicht zuletzt an die großartige Manja  

Neue Mitglieder des letzten Jahres waren Gerd, Ludwig, Andreas und Kai. Man glaubt kaum, dass es erst letztes Jahr war. 

Die Anmeldung zu Schützenfest produzierte wieder eine Rekordteilnahme, auch weil Wilfried wieder mit dabei war. Ein Highlight für alle. Und trotz der kurzfristigen Absage von Mike waren wir satte, äh durstige(?) 22 Schützen, die in erneut drei Reihen fröhlich singend durch die Stadt gezogen sind. 

In 2016 hatten wir stattliche 10 Versammlungen, davon 8 im Hermkes Bur, eine im Meertal und eine im Sauerthal. 

Der donnerstägliche Kickerstammtisch startete stark, ließ dann aber nach - vielleicht wird es Zeit für eine andere Sportart...

 

Der Jahresrückblick:

2016 ging los mit einer einer Einladung der Behindertenhilfe zu einem tollen Abend ins Meertal, der eher ein Galaabend mit allem Zipp und Zapp war. Gala-würdig war auf jeden Fall die Stimmung - und die große Menge des großartigen Essens. Das war ein toller Einstieg in das Schützenjahr. Danke! 

Am Tag danach war das erste Schießen, wir wurden immerhin 16. Zug und Micha erzielte unser Top-Ergebnis. Auch Anfang 2017 wurden wir 16. - und hatten noch immer Potential nach oben. Marc Kannen mit 29 Ringen (danach Leo mit 28 Ringen) wurde immerhin 12. Andere wären gerne unser Streichergebnis gewesen. 

Danach unser Wintergrillen - das machte seinem Namen alle Ehre: Ohne Strumpfhosen ging gar nichts. Die tolle Familienveranstaltung hatte wieder eine wunderschöne Stimmung. 

Danach endlich der vor bereits einem Jahr gebuchte Besuch des Trainingsbergwerkes. Ein waschechter Kumpel präsentierte die letzte Reste einer ganz besonderen Kultur der Region. Auch die sich anschließende Traditions-Schenke in Recklinghausen war klasse - Szenenapplaus. 

Die Jahreshauptversammlung der Schützenlust konnte stabile Beiträgen und einen Ausgleich der Verluste der Vorjahre vermelden. Der Major gab bekannt, dass er 2017 zum letzten Mal als unser Chef dabei sein will. 

Die Aprilversammlung brachte ein Novum - nämlich den bis dahin noch ausstehenden Bericht der Kasse. Onkel Tom wurde voll entlastet. 

Erneut eine Tour in die Altstadt, dieses Mal begonnen in der Baustelle der Partitur, hat Spass gemacht. Es ging nach Mönchengladbach... 

(Es folgt ein Auszug aus dem damaligen Protokoll :-) 

Im Mai weitere Veranstaltungen, u.a. das Schießen der Schützenlust - überschattet von der schweren Krankheit unseres Majors, der dem Tod nochmal von der Schippe springen konnte. 

Ralf hat erneut eine Fahrradtour ausgearbeitet, gekrönt von tollem Wetter. 

Danach eine Tour auf der Niers bei bestem Wetter und ausgelassener Stimmung. 

Dann auch noch das Zugschießen in Stürzelberg, das den phantastischen König Franz-Jupp hervorbrachte. 

Im Juni die 20-Jahres-Feier mit dem Wohnverbund VvP und einer netten Veranstaltung mit Bewohnern und Betreuern. Rahmen und Stimmung stimmten. Fotowand und Spiele machten allen Spass. Großen Spass hatten Ingo und Wiffi bei der Befeuerung des Grills. Wiffi kam mit zwei Flaschen Grillanzünder und 45 Minuten anfächeln fast nicht aus. 

Im Juli die Auslosung der Zugnummern. Ohne Tauschen wäre hier aber nichts gegangen. Und obwohl wir immer noch blockmittig ohne Musik blieben, war das gar nicht soooo übel. Dank Stefan I sind wir ja nie um ein Lied verlegen. Volker beklagte hierzu später noch die ungebührlich hohe Belastung von Kehlen und Stimmbändern. Aufs Singen will aber niemand verzichten, alternativ darf Volker gerne mal eine Strophe aussetzen und sich etwas vorsingen lassen. Nach jedem zweiten Bier einen Kamillentee zu reichen hat aber niemand vorgeschlagen... 

Es folgte ein wundervoller Abend auf der Steinhausstraße. Der König bedankt sich erneut für die wunderbare Krönung, auf der mit Flimmosol so manches Zipperlein geheilt und das ein oder ander Rösken früher als gedacht nach Hause geschickt wurde. Großes Kino! 

Im August stellten wir überrascht fest, dass man mit einem VW-Bus mitten in den Rosengarten fahren kann. So waren wir bestens ausgerüstet. 

Eine tolle neue Tradition ist die Schaffung von neuem Liedgut, die sich durch Reim-sicheres Neu-Texten auszeichnet. Szenenapplaus für Dichter-Wiffi. 

Das sich der erneut schönen Kirmes anschließende Stadtteilfest des Wohnheims konnte auf tatkräftige Unterstützung der Frönde bauen. Wir waren in großer Zahl dabei und haben das Fest prima mitgetragen. Weiter so, Frönde! 

Für uns neu war die Teilnahme am Dämmerschoppen der Schützenlust. Bevor man ins Vogthaus ging, war erst ein Totengedenken im Münster. Sehr schön, sollte man wieder hingehen. 

Im Oktober nur eine Versammlung... kleines Tief im Veranstaltungskalender. Da geht 2017 noch was! 

Im November die Zugfahrt ins Sauerthal - zum ersten Mal mit Martinszug vom Hotel in die Garage des Getränkehändlers, gestaltet mit phantasievollen Fackeln, die noch in irgendwelchen Kofferräumen durch die Gegend gefahren werden. Ein lustiges Bogenschießen rundete die Tour prima ab. Vielleicht fahren wir ja nochmal hin. 

Im Dezember die Weihnachtsfeier im Wohnheim - danke an die vielen Frönde, die dabei waren. Danke an die Musik! Noch immer sind die Veranstaltung mit uns den Bewohnern eine große Freude. 

Trotz Winter und entsprechenden Temperaturen folgte zum Jahresabschluss noch eine weitere Bier-Tour - dieses Mal nach Bonn. Kultur und Bier kamen nicht zu kurz. 

Und dann war das Jahr doch noch nicht rum - wir waren in der Partitur und hatten einen runden Abschluss für ein rundes Jahr.

Insgesamt - und das ohne Kirmes - kamen wir in 2016 auf 30 (!) Veranstaltungen. Es gab also Gelegenheiten satt, sich zu sehen und gemeinsam Spaß zu haben. Diese Gemeinsamkeit ist ein hohes Gut, zu dem alle ihren Beitrag leisten und an dem wir festhalten müssen. 

Damit endet der Jahresrückblick....

... aber da war noch was: Die Pilgertour von Selikum zum Quirinus. Da waren aber nur zwei dabei, die aber mit Inbrunst.

Jean-Paul lässt schön grüßen aus Frankreich und vermeldet, ein Abend im schwarzen Anzug und mit gelber Ente am Stock wäre, naja... - genial! Danke, dass er dabei sein durfte.

 

Top 2 - Neuaufnahme in den Zug 

Stefan II ist vor ziemlich genau einem Jahr bei uns aufgeschlagen und hat das Jahr prima genutzt, um sich einen Eindruck von unserem Vereinsleben zu verschaffen. Auf den Tischen tanzt er ja jetzt nicht soooo häufig. Es scheint ihm aber gefallen zu haben - daher hat er nun den Antrag auf Aufnahme in den Zug gestellt. Zur Aussprache der Frönde geht Stefan II schnell mal an die Theke. (Aussprache kommt nicht ins Protokoll.) 

Es folgt die Abstimmung: Einstimmige Entscheidung für Aufnahme! 

Stefan wird aus dem Schankraum zurückgeholt... 

Bernd bittet um einen kurzen Moment der Aufmerksamkeit... ...und Stefan wird freudig begrüßt. Stolz präsentiert Bernd eine Frönde-Nadel, die eigentlich schon ausverkauft galt. Ohne Brille geht nichts mehr, aber Bernd schafft es doch noch, sie anzustecken. Glückwunsch, Stefan! 

Und noch eine Neuerung: Es folgt ein Break der Versammlung, es gibt Bolten, Bit, Schnittchen und Frikadellen. Sensationell. Nach 15 Minuten geht es weiter.

 

Top 3 - Die Kasse. 

(Ist ja eigentlich auch neu, dass das jetzt auch während der Jahreshauptversammlung stattfindet. Naja, wieder-neu...

 Bernd weißt darauf hin, dass es auch nachher noch Zeit zum Erzählen gibt - zumal Thommi erst um 02:30 wieder abfährt und bis dahin unterhalten werden will... 

Der Beamer geht an, das Licht geht aus - die Kasse kommt! 

Bernd berichtet von der ein oder andere Stimme der Überraschung auf dem Löhnungsappell - um dem vorzubeugen, soll es zukünftig regelmäßig(er) Kontoauszüge und Übersichten geben, mit denen man sich einen Überblick zur finanziellen Lage seiner selbst machen kann. 

Onkel Tom wird ab 2017 nicht mehr so regelmäßig in Neuss sein und möchte sein Amt daher abgeben. Später wird also ein neuer Kassenwart zu wählen zu sein. 

Bis dahin vermissen wir aber erstmal unseren Tessi und damit unseren bewährtesten Kassenprüfer und Berichterstatter.

Onkel Tom startet daher selbst mit dem Kassenbericht. Kassenprüfung war am 18.12., damit endete das Geschäftsjahr ein paar Tage vor Silvester. Alles war wieder bestens vorbereitet: Die Kasse - und die Getränke. Nach ein paar Stunden des Vorwärmens widmete man sich dann auch der Kasse. 

Bilanz: Eigenkapital steigt von 3.485,72 EUR um 1.370,72 EUR auf 4.856,44 EUR. 

Rückstellung: 1.766,33 aus der freiwilligen Zwangsrückstellung von 20 EUR pro Aktivem zur Ansparung des Kapitals für die 25-Jahr-Feier. 

In 2016 keine Zuschüsse mehr zur Zugfahrt - das höhere Eigenkapital könnte z.B. Für die 25-Jahr-Feier verwendet werden. 

GuV: Gesamtumsatz: 22.143 EUR, davon 11.840 EUR für Spareinlagen. Erstaunlicherweise werden die Spareinlagen als Ertrag verbucht... ...aber auf der Ausgabenseite auch in gleicher Höhe als Aufwand. Summe Null. Passt schon. 

Klasse Trick, um an Eigenkapital zu kommen: Die Spende von Wilfried für das Frühstück am Dienstag wird nicht zur Finanzierung desselben verwendet, sondern einfach so vereinnahmt und das Frühstück trotzdem auf die Frönde umgelegt. Ergibt mehr Gewinn und eine tollere 25-Jahr-Feier. Genial. 

Blumensträuße schlagen recht teuer zu Buche - wahrscheinlich wurde unter diesem Label auch anderes als Blumensträuße verbucht. Macht nix - die Summe der Ausgaben bleibt eh gleich, egal wie sie heißen. 

Es folgend die Details - nein doch nicht. Bericht des Kassenwartes endet hier. Aber nur scheinbar abrupt, denn der Kassenwart hat das Master-Excel dabei und gibt beliebig auf Belegebene Auskunft. Ob der verfügbaren Zahlenflut erlahmt das Interesse an weiteren Details schlagartig - und wir kommen zurück zur Entlastung. 

Ingo als einer der Kassenprüfer berichtet über die Prüfung und gibt grünes Licht für eine Entlastung. 

Als Beispiel für die große Herausforderung, die der Kassenwart zu meistern hatte, werden erst eine vollkommen unleserliche Quittung (müssen wohl Media-Markt-Blumen gewesen sein) und eine handschriftliche Rechnung über "feuchte Stäbe" gezeigt. Waren vielleicht auch Leuchtstäbe... 

Es gibt keine weiteren Fragen der Frönde und Bernd erfragt die Entlastung. Onkel Tom enthält sich, alle anderen stimmen dafür. 

Damit wird es jetzt spannend, denn das nach dem Damenwart wichtigste Amt des Zuges steht nur Wahl... Ok, drittwichtigste: Vorher kommt noch der Getränkewart.

Bernd berichtet von langwierigen Gesprächen hinter den Kulissen, um Interesse für dieses Amt zu wecken. Er erzählt erneut von der Würde und der Bürde, die mit der Kasse einhergehen - wer außer unserem Ingo käme dafür in Frage?

Bernd will doch tatsächlich noch eine Bewerbungsrede von Ingo hören, andere rufen bereits Wiederwahl... Ingo sieht sich trotz seiner beruflichen Vorbelastung gut gerüstet, das Amt zu übernehmen, zumal Jochen ihn unterstützen möchte. Ingo macht den Außen-, Jochen den Innenminister. 

Ingo verspricht regelmäßige (zweimalige) Kontoauszüge pro Jahr, wobei Software, Systeme und Prozesse noch ausgewählt werden müssen. 

Immerhin schafft der Außenminister schon mal die Grundlage, dass wir überhaupt unsere Konten bei der Sparkasse behalten dürfen, denn inzwischen überzeugt auch die Spasskasse mit ausgefeilten Know-Your-Customer-Prozessen, die nach einer Satzung verlangen. Ingo hat eine vorbereitet, die auf das Extremste ausgefeilt ist und trotzdem auf eine einzige DIN-A-4-Seite passt. Wiffi verliest dieselbe und stellt einzelne Schwächen nur im fehlenden Diverstiy & Inclusion - Konzept für die Zugführung fest. 

Bernd betont, dass dies die beste Möglichkeit ist, um eine Satzung zu haben, ohne eine Satzung zu haben. Die Sparkasse kommt hoffentlich damit klar, wir tun es auch: Abstimmung erfolgt per Applausometer. Ach nee, das war der Applaus für Ingo. 

Jetzt wird abgestimmt, nachdem es keine Rückfrage mehr gibt. Und: Dann doch einstimmige Annahme der Satzung. NACH 24 JAHREN HABEN WIR EINE SATZUNG!! Unglaublich. 

Bernd bedankt sich bei Onkel Tom ausführlich für die viele Arbeit, die er in den letzten Jahren für die Frönde investiert hat. Szenenapplaus. 

Bernd freut sich, dass Ingo sich als Nachfolger bereit erklärt hat. Er begrüsst das vorgestellte Kombi-Modell, aber verantwortlich wird nur einer sein: Der Kassierer. Ingo stellt sich zur Wahl, es wird abgestimmt und das Ergebnis ist einstimmig für Ingo.

Alle sind erleichtert.

Und Bernd schwört uns ewige Liebe.

 

Top 4 - Zwischenruf von Wiffi 

Wiffi entlarvt Bernd als gewieften Psycho-Profi, der sich subtiler Methoden der positiven Bestärkung bedient, um uns bei Laune zu halten. 

Andersherum handelt es sich aber nicht um einen Trick, wenn wir uns umgekehrt bei der Zugführung bedanken für all die Arbeit und deren Liebe für uns. Bernd sei dabei "et Häätz vonne Mannschaft" und Garant für das Glück der Frönde. 

Es gibt Killepitsch in blauen Flaschen für die Zugführung. Dies wäre passend, weil die Führung ja selbst stets blau wäre. Die Flaschen und Stifte kreisen wie einst die Bälle durch die Hände der Nationalmannschaft im Rahmen der weltmeisterlichen Unterschrift-Orgien.

 

Top 5 - Ämter 

Thommi - wer sonst - übernimmt die Leitung der Veranstaltung, bis eine neue Zugführung gewählt wurde. Thommi - leicht erkältet, aber in stylischem Burberry-Schal, schwingt eine freie Rede auf die Zugführung, in der es erneut um Begeisterung, Dank und Liebe geht. Dann fasst er die formellen Schritte geschickt zusammen und lässt die Zugführung in nur einem Stück per Handzeichen gesammelt entlasten: Eineinzelnes verwirrts Mitglied der Zugführung will nur kurz gegen sich selbst stimmen und enthält sich dann doch. Der Rest stimmt für die Entlastung. 

Alle drei können sich nichts Schöneres vorstellen, als ein weiteres Jahr den Zug zu führen und stellen sich der Wiederwahl.

Alle sind für Bernd als Oberleutnant. Bernd enthält sich. Alle sind erleichtert. Nochmal 365 Tage Karenzzeit für diese Ära des Zuges.

Thommi bleibt am Ruder und stellt Leo zur Wahl. Leo enthält sich. Alle anderen sind dafür. Leo will immer noch und nimmt die Wahl an.

Micha will da nicht zurückstehen und stellt sich ebenfalls neu auf. Micha enthält sich, der Rest ist dafür. Micha nimmt die Wahl an. 

Das Leben geht weiter. Dem Himmel sein Dank. 

Jetzt wird es aber kritisch: Bernd will dies als sein letztes Jahr an der Spitze wissen. Die Psycho-Tricks haben bei ihm wohl nicht gezogen, denn er berichtet sehr wohl von viel positiver Zustimmung. Aber irgendwann ist es genug und er will auch mal fehlen dürfen. (Siehe oben: 30 Termine in 2016...) Außerdem möchte er noch einmal neue Impulse setzen und den Zug neu anschieben - neue Besen kehren bekanntlich ja immer gut. 

Bernd bittet darum, dass nicht weiter Energie aufgewendet wird, ihn mit List und Tücke im Amt zu halten. Als Gegenleistung wird er dieses Jahr seine letzte Chance nutzen und auf den Körnungsball zum Grüßen gehen.

 

Weitere Ämter: 

Jochen steht weiter als Protokollführer zur Verfügung. Michi wird in Abwesenheit zum Stellvertreter gewählt. 

Wir nutzen auch die Abwesenheit von Andreas und wählen ihn für ein weiteres Jahr zum Zeug- und Kellerwart. Danke, Andreas! 

Michi möchte zukünftig weniger durch den Landkreis reisen und legt das Amt des Damenwartes ab. Es kommt der Eindruck auf, dass Volker das Amt für sich reklamieren möchte - aber stattdessen hat er einen neuen Vorschlag: Statt Geschenke vielleicht eine Feierstunde, äh, eine Damenparty im Jahr? Kein schlechter Vorschlag - er will das Amt aber trotzdem nicht und lässt sich auch nicht durch spontanen Applaus (siehe oben: Wiffi zum Thema "positive Bestätigung") austricksen. 

Das Geld sparen und in den 25-Jahre-Fonds einzahlen?

Oder doch ein einmaliges Damenevent im Jahr? Quasi statt Blumen?

Danke sagen auf jeden Fall. Es könnte ja dem zukünftigen Wart überlassen bleiben, wie er das organisieren möchte.

Man ist sich unschlüssig - und vertagt das Thema auf die Märzversammlung. 

Der Punkt wird geschlossen mit einem großen Dankeschön an Michi - und Sylvia, natürlich. 

Bernd schlägt vor, in den Smartphones der anderen Frönde (er selbst verfügt halt nur über einen Tischkalender) die Geburtstage und andere Daten von Damen und Frönden professionell zu verwalten, damit wir auch ja keinen Anlass verpassen.

Ein Push-und-Import-Dienst wäre klasse - Michi, haste da was?

Einstweilen bietet Onkel Tom an, mit auf die Termin zu achten. 

Jochen ist das mit der Vertagung des Damenwartes auf März zu unspezifisch, es folgt beredtes Schweigen. Dessous-Parties mit Feuchtstäben als festes Event im Jahr erscheinen nicht attraktiv genug, zumal unklar bleibt, wer von uns die Unterwäsche vorführen soll, aber - Zack! - erklärt sich Thommi bereit, die Damen aus der Ferne zukünftig einmal im Jahr zu beglücken. Alle sind dafür: Thommi ist der neue Damenwart und erhält das Blumenbudget übertragen, um es für den Damen gefällige Dinge einzusetzen.

 

Top 6 - Termine 

18.02. Wintergrillen. Mit den Frauen. Bernd kann nicht. Der König berichtet, dass die Orgaliste steht. Eine Erweiterung des Veranstaltungsrahmens scheitert am unfreundlichen Vorsitzenden des örtlichen Bogenschieß-Vereins. 

25.03. Frönde-Touristik: Ab 13:45 Mit dem König auf den Spuren des Kaisers: Unterwegs in Aachen. Der König organisiert. Einladung erfolgte soeben per WhatsApp auf Frönde-Info. Ohne Frauen - wir brauchen auch mal Zeit für uns.

 03.03. Jahreshauptversammlung der NSL 

13.05. Die Wohlfahrtsverbände stellen sich auf dem Markt vor. Inklusion ist ein Kernthema. Das ist dann ja auch wieder was für uns, wir wollen ja immer und überall inkludiert sein. Bernd hat eine Teilnahme zugesagt. Könnte z.B. eine Info-Stelltafel sein. Weitere Planungen folgen. 

Termin für das Zugschießen: In Stürzelberg stünden der 29.04. (Samstag!) oder der 28.05. zur Verfügung. Ralf empfiehlt, vor Buchung von Stürzelberg erst noch Kontakt mit Thomas Wenning aufzunehmen. Bernd zählt schonmal die Verfügung durch - am 28.05. passt es besser. Bernd wird mit Thomas telefonieren. Nach angeregter Diskussion entscheiden wir uns, dieses Jahr erneut nach Stürzelberg zu fahren. Termin: 28.05. 

10.-12.11. Zugfahrt ins Sauerthal. 

Ideensammlung für die 25-Jahr-Feier am 09.01.2019 wird gewünscht. (Termin für die Feier ist der 12.01.2019) Je früher, desto besser.

Zunächst ist der Rahmen abzustimmen. Gerne haben wir komplett freie Hand - aber mit Nix was zu tun, wenn die freie Hand wieder aufgeräumt werden muss. Pfarrzentrum Hl. Drei Könige oder das Johanneshaus z.B.

Bis Mitte des Jahres soll eine grobe Planung stehen. 

 

Top 7 - Sonstiges 

Wir benötigen eine neue Tasche für das Luftgewehr. Kosten im niedrigen zweistelligen Bereich. Soll gekauft werden. 

Jubiläen 2017: Marc K. Und Jochen ziehen zum 25. Mal über den Markt. Stefan I überlegt noch, ob er sich nach dem verpatzten Jubiläum 2016 alternativ nun 2017 feiern lassen möchte. 

Neusser Liedgut: Stefan schlägt vor, zur Begrüßung des Oberleutnants in jeder Versammlung ein Lied zu singen. Wir sind dafür, die Abstimmung erfolgt per Applaus. Stefan bereitet das vor.

 

Dat wor et.

23:08.

 

Schönes 2017 an alle...